9. Mai 2017

Team

Silke LederbogenSilke Lederbogen

ist 1964 in Düsseldorf geboren. Beide Elternteile kamen aus großen Landwirtschaften. Von 1983-84 machte Frau Lederbogen ein Jahrespraktikum auf einem Demeterhof in Hessen mit sämtlichen landwirtschaftsbezogenen Tätigkeiten, wie der Versorgung der Milchkühe, Ziegen, Schweine, Hühner usw. Diese Zeit prägte ihr gesamtes weiteres Leben. Von bis 1987 bis 2008 hielt sie Milchschafe auf dem eigenen Anwesen mit melken, Verarbeitung der Milch zu Käse, Quark, Joghurt etc. Seit ca. 30 Jahren hält sie landwirtschaftliche Nutztiere wie Schafe, Hühner, Enten, Gänse. Schon immer hielt sie Hunde und Kleintiere. Seit 2013 betreibt sie den Alpakahof „Lindforst-Alpakas“ zusammen mit ihrem Mann.

Sie hat eine Ausbildung zur DV-Kauffrau (IHK) und einen Ausbildereignungsschein (AdA). 2006 erwarb sie das internationale Reiseleiterzertifikats (RDA) an der Hochschule Bremen. Nach 17 Jahren Lehrtätigkeit in der IT-Branche, langer Selbstständigkeit mit einem Geschäft für Hard- und Software, fast 20 jähriger Leitung der Volkshochschul-Außenstelle Schwarzach-Niederwinkling und Sankt Englmar, 12 Jahren als Reiseleitung und 5 Jahren als Dozentin an der IHK-Passau an der sie die Ausbildung der Ausbilder (AdA) unterrichtete, studierte sie von 2006 – 2009 Sozialpädagogik an der OTH Regensburg mit einer Bachelor- Arbeit zum Thema „Tiergestützte Interventionen in der stationären Psychiatrie – mit einem Konzept exemplarisch für das Bezirksklinikum Mainkofen“. 2012 erschien eine Buchveröffentlichung auf Grundlage der Bachelorarbeit: „Tiere in der Therapie psychisch kranker Menschen – Ein Überblick über den Einsatz von Tieren in der stationären Psychiatrie“, Hamburg: Diplomica 2012. Von 2010 – 2012 nahm sie am Masterlehrgang „Leitung und Kommunikation“ am ZWW-Regensburg teil. Der Lehrgang wurde erfolgreich absolviert, die Masterarbeit krankheitsbedingt noch nicht geschrieben.

Seit 2009 ist Frau Lederbogen als Fachkraft für Tiergestützte Interventionen verantwortlich für den Bereich der Tiergestützten Intervention am Bezirksklinikum Mainkofen
(http://mainkofen.de/223.html und http://mainkofen.de/fileadmin/user_upload/bkh_mainkofen/dokumente/Flyer_etc/TGI_Flyer_2015.pdf). Dort ist sie verantwortlich für die Konzeptentwicklung für diverse TGI-Projekte an der Klinik, Strukturierung der Organisation, Anleitung und Überwachung der Durchführung, regelmäßige Kontrolle und Überwachung der Vorgaben für Therapiehunde, Festlegung von Standards, Entwerfen von Regelkatalogen und Hygieneplänen für die unterschiedlichen Tierarten, Kommunikation und Vermittlung in und zwischen den einzelnen Abteilungen und Berufsgruppen u.v.m.

Das von ihr entwickelte Konzept am Bezirksklinikum Mainkofen ist modellhaft für die Installation Tiergestützter Interventionen im Bereich stationärer Psychiatrie. Einrichtungen aus dem In- und Ausland werden von Frau Lederbogen im Rahmen von Hospitationen betreut und beraten. Ab 2018 unterrichtet sie TGI im Kontext stationär psychiatrischer Arbeit am Bildungswerk des bayerischen Bezirketags in Irsee, das Angehörigen der Verwaltungen, Krankenhäuser und ambulanten Dienste aller bayerischen Bezirke vielfältige Seminare, Workshops und Kurse der beruflichen Fort- und Weiterbildung anbietet.

Außerdem besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der OTH Regensburg (Prof. Dr. Weiderer, Prof. Dr. Jungnitsch) in Form eines zentralen Bestandteils durch die Praxishospitation für die Studierenden in der Veranstaltung „Tiergestützte Interventionen in der Sozialen Arbeit“ seit 2014.


Prof. Dr. Georg JungnitschProf. Dr. Georg Jungnitsch

(geb. 1954) ist Diplom-Psychologe und approbierter Psychotherapeut; besitzt die Zusatzqualifikationen “Klinische Hypnose M.E.G.” sowie “Psychologische Schmerztherapie” und ist an der OTH Regensburg tätig. Er ist Supervisor und Selbsterfahrungsleiter in diversen staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten zur Erlangung der Approbation als Psychologischer Psychotherapeut, bzw. Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut (AVM; AIM; AVR; IFT; BAP; CIP u.a.) und Ausbilder in den genannten Verhaltenstherapieinstituten sowie Ausbilder im Rahmen des Curriculums “Psychologische Schmerztherapie” und von der Bayrischen Psychotherapeutenkammer Akkreditierter Fortbildungsleiter.

Als Supervisor ist er seit 1992 anerkannt. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist neben der Forschung und Lehre an der Ostbayrischen Technischen Hochschule Regensburg in der Fakultät für Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften seine Arbeit mit chronisch kranken Menschen und solchen mit chronischen Schmerzen sowie Verhaltenstherapie bei allen indizierten Störungsbildern. In der Ausbildung für StudentInnen der Sozialpädagogik behandelt er folgende Themenschwerpunkte: “Grundlagen der Psychologie”, “Psychologie behinderter Menschen und Rehabilitation”, “Forschungsmethodik”, “Kommunikation und Gesprächsführung” und “Klinische Psychologie” sowie “Tiergestützte Interventionen”.

Im Rahmen der Hochschulausbildung ist er vor allem bei den Abschlussarbeiten (früher Diplom, heute Bachelor- und Masterarbeiten) bereits seit Jahren mit unterschiedlichen Themen und deren wissenschaftlichen Aufarbeitung sowohl theoretisch wie empirisch aus dem Bereich Tiergestützter Interventionen befasst.

Er besitzt den Sachkundenachweis nach § 11 Tierschutzgesetz, ist Mitglied im Verein der Züchter, Halter und Freunde von Neuweltkameliden e.V. und ist mit der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes der Tiergestützten Therapie am Bezirksklinikum Mainkofen zusammen mit Silke Lederbogen befasst.


Heike OchnerHeike Ochner

wurde 1968 in Regen geboren. Aufgewachsen mit Katzen, Hühnern, Kaninchen und Ziegen, entwickelte sich schon in frühen Jahren eine ausgesprochene Tierliebe. Sie ist bei ITIVV als Fachliche Leitung tätig und zusätzlich in die inhaltliche Arbeit eingebunden. 1994 beendete sie ihre Berufsausbildung als staatlich geprüfte Kinderpflegerin. Viele Jahre sammelte sie dabei Erfahrungen in einem integrativen Kindergarten. Die Freude an dieser Tätigkeit ließ sie 2001 mit einer weiteren Berufsausbildung beginnen, die sie 2004 als staatlich geprüfte Heilerziehungspflegerin abgeschlossen hat. Ihr derzeitiges Tätigkeitsfeld ist die Arbeit mit Menschen mit Autismusspektrumsstörungen.

Darüber hinaus absolvierte sie von 2008 bis 2010 eine Zusatzausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik mit Lamas und Alpakas (bei AATLA nach ISAAT). Daraufhin initiierte sie im Jahre 2013 das Projekt „Alpaka in der Schule“ in der KJF Bildungsstätte St. Gunther in Cham. Eine zweijährige Coaching Ausbildung bei der Fa. Gnossis, sowie eine Zusatzqualifikation als Tierkommunikatorin (2015 – 2016) schlossen sich an. Sie ist Mitglied im Verein der Züchter, Halter und Freunde von Neuweltkameliden e.V. und im Berufsverband Tiergestützte Therapie, Pädagogik und Fördermaßnahmen. Heike lebt zusammen mit ihrem Ehemann, der Schäferhündin Jana und ihren Katzen und Hühnern auf einem kleinen Hof im Bayerischen Wald.


Andrea Beetz Andrea Beetz

PD Dr. Andrea Beetz, Dipl.-Psych-, Dr. phil., Dr. phil. habil absolvierte ihr Studium der Psychologie und ihre Promotion an der Universität Erlangen. Sie habilitierte in der Sonderpädagogik (Institut für sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation) an der Universität Rostock. Auslandsaufenhalte in Studium und als Post-Doc an der University of California, Davis, Center for Animals in Society, Utah State University Logan, Dept. of Psychology, USA und der University of Cambridge, UK, Human-Animal Research Group. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Bindung zu Mensch und Tier, neurobiologische Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung, tiergestützte Interventionen, insbesondere tiergestützte Pädagogik (Schulhunde, Leseförderung mit Hund) und Sonderpädagogik (TGI für Kinder und Jugendliche mit sozialen und emotionalen Störungen). Ihre Forschung stellte sie in zahlreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften und Büchern sowie an Kongressen vor. Als eine der wenigen europäischen Expertinnen in diesem Feld engagiert sich Andrea Beetz in mehreren internationalen Gremien für die Qualitätssicherung tiergestützter Arbeit und die Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung. Außerdem ist sie Präsidentin von ISAAT.


Hans Herbert BockHans Herbert Bock

ist am 20.01.1967 in Köln geboren und ist gelernter Versicherungskaufmann. Seit 1990 ist er unabhängiger Versicherungsmakler, eingetragen bei der Industrie- und Handelskammer Köln, Lizenznummer D-N7G1-1WC1X-19. Seit 1998 vertritt er eigene Branchenkonzepte.

Seit 2013 bietet er ein eigenes Branchenkonzept für Tiergestützte Interventionen an.


 Rebecca BönickeRebecca Bönicke

ist Sozialpädagogin BA und Kauffrau im Gesundheitswesen IHK. Sie arbeitete viele Jahre und begleitete später konzeptionell über 10 Jahre den Demeter Hof Eichwerder – eine autarke anthroposophische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft an der Ostsee unter Wedig von Bonin. Eingebettet in das familiäre Hofsystem waren hier Soziale Landwirtschaft (Voll- und Teilstationär mit 9 Plätzen unter Brunhild Steiner) und tiergestützte Intervention ein organischer Teil des Alltags. Auf 93ha mit Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Hühnern, Gänsen, Hunden und Katzen lebte und arbeitete sie mit primär psychisch erkrankten Erwachsenen. Doch auch die Arbeit mit Auszubildenden, FÖJ`lern, Schulklassen, Kindergruppen und Landbaupraktikanten gehörten zu ihren Aufgaben. Hier befinden sich auch die Wurzeln ihrer Arbeit mit Mensch und Pferd. 2014 begann sie die tiergestützte Arbeit am Berufsförderzentrum mit Ihrem Hund Tyro. Sie initiierte die Projekte „hundegestützte Berufseinstiegsbegleitung“ (an Mittelschulen) und „die lebendige Klassenarbeit auf vier Pfoten“ an Förderschulen.

Derzeit arbeitet sie in St. Vincent, Regensburg – Betreutes Wohnen/flexible Hilfen – Flucht/ Migration und ISE Maßnahmen – bei Bedarf tiergestützt (Hund / Pferd). In Ihrer Bachelorarbeit setzte sie sich 2015 mit folgender Thematik auseinander: „Der Einfluss pferdegestützter Intervention – Hormonelle Auswirkungen bei Kindern mit einer gestörten Bindungsstruktur“.
Sie erhielt für ihre Arbeit und die Oxytocin-Forschung, die sie betrieb den Wissenschaftspreis der Erhard Olbrich Stiftung.


Tanja DresselTanja Dressel

ist 1977 geboren und lebt mit ihrer Familie in Regensburg. Seit 1999 arbeitet sie als Erzieherin im stationären therapeutischen Bereich des Kinderzentrums St. Vincent in Regensburg. Im Mai 2005 absolvierte sie die Prüfung zur Fachkraft für Tiergestützte Pädagogik / Tiergestützte Therapie / Tiergestützte Fördermaßnahmen (ISAAT) am Institut für Soziales Lernen mit Tieren in Lindwedel. Sie ist Mitglied im Bundesverband Tiergestützte Intervention e.V. Ihre Hunde begleiten Frau Dressel im stationären Gruppendienst in einer Therapeutischen Jugendwohngruppe, sowie bei Fachdienststunden in einer Intensivtherapeutischen Kindergruppe. In Kooperation mit der OTH Regensburg (Prof. Dr. Jungnitsch) betreut sie seit 2016 Bachelorarbeiten im Bereich der TGI.

Sie ist Mitglied im Deutschen Windhundzucht- und Rennverband e.V. und im Windhund-Rennverein Nürnberg 1973 e.V. und nimmt mit ihren Whippets in ihrer Freizeit erfolgreich an Coursings und Ausstellungen teil.


Heidemarie GregorHeidemarie Gregor

ist Akademische Oberrätin, Dipl. Pädagogin (Univ.), Dipl. Sozialpädagogin (FH) und Beauftragte für das Praktische Studiensemester an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften an der OTH-Regensburg.

Die Diplom Sozialpädagogin (FH) Universität Bamberg/ Fachhochschulstudiengang Sozialwesen und Diplom Pädagogin (Univ.), Universität Bamberg/ Fakultät Pädagogik, Philosophie, Psychologie war von 1983 bis 1995 in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern (Rechtliche Betreuungen für Erwachsene, Pflegschaften, Vormundschaften, Straffälligenhilfe, Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaften, Notruf, Laienfortbildung) tätig bzw. leitete diese.

Seit Oktober 1995 doziert sie an der OTH Regenburg und beim Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW) der Hochschule Regensburg. Ihre Themenschwerpunkte in der Lehre sind Geschichte und Theorien der Sozialen Arbeit, rechtliche Betreuung, Arbeit mit psychisch kranken Menschen, Sozialpädagogische Fallarbeit, Beratung, Gesprächsführung, Moderation, Theorie/Praxis Transfer. Sie lehrt auch im Masterstudiengang Leitung und Kommunikationsmanagement und im Masterstudiengang Inklusion/Exklusion. Zudem betreut sie Bachelor und Masterarbeiten. Im Bereich TGI hat sie Arbeiten zu folgenden Themen betreut: „Konzept einer tiergestützten Arbeit mit dem Hund“, „Tiergestützte Therapie bei traumatisierten Kindern“, „Konzeption einer Tagessstrukturmaßnahme im Bereich der Resozialisierung auf dem Bauernhof“, „Konzept zur Gründung des Therapiezentrums Winkeläcker – Tiergestützte Therapie als Weg zur Inklusion“.


Dr. med. vet. Josef KitzingerDr. med. vet. Josef Kitzinger

ist 1960 in Straubing geboren. Nach seinem Grundwehrdienst bei den Sanitätern in Regensburg begann er 1980 ein Lehramtsstudium während dessen er mehrere Praktika bei Tierärzten und Tierkliniken absolvierte. In der Tierklinik Schönau wurden auch etliche Kamele, Lamas und Alpakas behandelt.

1983 begann er ein Studium der Veterinärmedizin in München. Ab 1990 übernahm er eine Praxistätigkeit in der elterlichen Tierarztpraxis (Schwerpunkt: Großtiere und Exoten). Seine Promotion legte er 2002 ab. Von 1995-1996 arbeitete er als Amtstierarzt im Landkreis Amberg-Sulzbach. Von August 1996 bis November 2015 war er als Amtstierarzt im Landkreis Straubing-Bogen tätig (u.a. auch zuständig gewesen für die Haltung von Exoten).

Seit 1997 behandelt er auch die Zootiere im Tiergarten Straubing einschließlich Alpakas, Lamas und Kamelen. 2002 erfolgte die Aufnahme als ordentliches Mitglied der “deutschsprachigen Zootierärzte”.

Seit Dezember 2015 betreut er die Zootiere im Tiergarten Straubing einschließlich Alpakas und Kamelen und auch bei Privathaltern. Regelmäßig nimmt er an den jährlichen Fortbildungen über Zootiere und auch die jährlichen Jahrestagungen bei den deutschsprachigen Zootierärzten teil.


Institut für Freie Berufe (IFB)Institut für Freie Berufe (IFB)

ist spezialisiert auf die Beratung von Existenzgründern in Freien Berufen. Das Institut hat seinen Sitz an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Existenzgründungen von Freiberuflern weisen vor allem steuerliche, rechtliche und berufsrechtliche Besonderheiten auf.

Das IFB ist seit 1964 auf die Freien Berufe spezialisiert und heute erste Anlaufstelle für Freiberufler, die vor und während der Gründung fachmännischen Rat und Unterstützung benötigen.

Neben individuellen Einzelberatungen und fachspezifischen Seminaren bietet das Institut für Freie Berufe reichhaltige Informationen rund um das Thema Gründen in einem Freien Beruf.


Sibylle Klasing-MannSibylle Klasing-Mann

Sibylle Klasing-Mann ist hauptberuflich Übersetzerin. Doch ihre Tierliebe inspirierte sie, eine Ausbildung zum Tellington-Practitioner für Hunde und Kleintiere zu machen. 2004 legt sie die Prüfung ab und wurde von Linda Tellington-Jones persönlich zertifiziert. Im gleichen Jahr erwarb sie einen alten Bauernhof und startete ihre Alpakazucht. Die damals bei Alpakas angewandten Trainingsmethoden bauten jedoch gänzlich auf Dominanz auf, was im Widerspruch zu ihrer Tellington-Ausbildung stand.
Auf der Suche nach alternativer Literatur wurde Sibylle Klasing-Mann in den USA fündig. Und so fügte sich zusammen, was zusammen gehört. Sibylle Klasing-Mann übersetzte das Buch von Marty McGee Bennett, deren einzigartige Methode Neuweltkameliden zu trainieren, weitestgehend auf der Tellington Methode beruhten.
Ihre Ausbildung bei Marty McGee Bennett zur Lehrerin der „Camelidynamics“ Methode begann Sibylle Klasing-Mann ebenfalls im Jahr 2004. Im Jahr 2007 bestand sie ihre Prüfung und ist seitdem Lehrerin für Camelidynamics. Ihre eigenen Tiere trainiert sie konsequent nach dieser großartigen, sanften Methode, die sie mit Begeisterung und Humor an ihre Schüler weitergibt.


Siglinde KomanderSiglinde Komander

ist 1965 geboren und hat nach ihrer ersten Ausbildung als Keramikerin ein Studium der Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg gemacht das sie 1999 als Dipl.-Sozialpädagogin (FH) abschloss. Sie hat Berufserfahrung in der Jugendberufshilfe, der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit an Schulen. Außerdem verfügt sie über eine Zusatzausbildung als Jugendreferentin und Museumspädagogin und ist als freischaffende Künstlerin tätig. Seit 2009 arbeitet sie als pädagogische Leitung der Kinder- und Jugendfarm Regensburg. In einer Kooperation mit der OTH Regensburg leitet sie regelmäßig 22-Wochen-Praktikanten aus dem Studiengang Soziale Arbeit an und bietet darüber hinaus für Studierende die Möglichkeit zu Hospitationen an.


Christine NothaftChristine Nothaft

geboren am 19.10.1985, hat seit 2012 eine Approbation als Ärztin. Sie arbeitet seit 08/2012 als Ärztin in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am BKH Mainkofen (Psychiatrisches Krankenhaus) und seit 03/2017 als Medizincontroller für den Fachbereich Psychiatrie am BKH Mainkofen.

Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Frau Nothaft ist mit Tieren aufgewachsen und hat zwei Hunde, sechs Kaninchen und drei Enten. Privat engagiert sie sich im Tierschutz, speziell im Nagerschutz.


Evelyn OfensbergerEvelyn Ofensberger

ist Rechtsanwältin und seit 1988 im Hauptberuf Leiterin der Rechtsabteilung des Deutschen Tierschutzbundes. Bürositz ist in der Akademie für Tierschutz in Neubiberg bei München, einer rechtlich unselbstständigen, wissenschaftlichen Einrichtung des Deutschen Tierschutzbundes. Der Deutsche Tierschutzbund e.V. existiert seit 1881 und ist Deutschlands und Europas größte, gemeinnützig anerkannte Tier- und Naturschutzorganisation. Der DTSchB ist Dachorganisation von 740 Tierschutzvereinen mit 550 Tierheimen und über 800.000 angeschlossenen Mitgliedern bundesweit.

Frau Ofensberger befasst sich seit 30 Jahren mit allen Fragen rund um das Tier- und Naturschutzrecht und ist seit rund 25 Jahren in die Fortbildungsseminare in der Akademie für Tierschutz z.B. zur Erlangung des Sachkundenachweis für Tierheimleiter eingebunden. Sie hält aber auch Seminare über die Aufgaben und Haftungsfragen von Vereinsvorständen oder von ehrenamtlichen Tierschutzberatern ab und referiert u.a. auf Veranstaltungen der Tierärztekammern, beim Bundesverband der Beamteten Tierärzte oder dem Hessischen Justizministerium bei der Referendarausbildung zu ausgewählten Themen (z.B. Animal Hoarding oder Tierquälerei durch Unterlassen). Sie ist selbst langjährige Hundehalterin.


Melanie PirklMelanie Pirkl

arbeitet seit März 2013 als Mediengestalterin und mittlerweile als Projektleiterin bei der Firma justlandPLUS GmbH. Ihre Ausbildung zur Mediengestalterin für Digital und Print mit dem Schwerpunkt Gestaltung und Technik absolvierte sie ebenfalls bei justlandPLUS, welche sie mit höchster Auszeichnung durch die IHK abschloss.
Durch ständige Weiterbildungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Vektorgrafiken und Layout hält sie sich fachlich auf dem Laufenden. Zudem ist sie mitverantwortlich für die praktische Ausbildung der Auszubildenden im Betrieb und erteilt zusätzlich den theoretischen Fachunterricht. Seit ihrer Kindheit ist sie begeisterte Pferdeliebhaberin und reitet gerne mit „Tinka“ in der Natur aus. Begleitet werden die beiden von dem quirligen Jack Russell Terrier „Meilo“.


Heike RoidlHeike Roidl

ist 1973 in Roding geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie das Studium der Veterinärmedizin in München, welches sie 1999 mit dem Staatsexamen abschloss. Ab 1999 arbeitete sie als Tierärztin in Tierkliniken in der kursiven Praxis und machte sich 2004 selbständig mit einer eigenen Praxis für Klein- und Heimtiere. Seit frühester Jugend war sie an Verhalten und Ausbildung von Tieren, insbesondere Hunden interessiert. Sie nahm an folgenden Weiterbildungen teil: 2001 BLTK: Gefährliche Hunde – Erstellung eines Sachverständigengutachtens gemäß den Rechtsvorschriften in Bayern. Seither ist sie als Gutachterin tätig; 2012 Lupologic (ATF anerkannt) – Verhaltenstherapie bei Hund und Katze; 2014 Seminar zur Qualifizierung von Tierärzten als Sachverständige zur Prüfung nach § 11 TierSchG für Hundeausbilder. Auch hierfür ist sie seither als Sachverständige tätig. Sie ist Mitglied der GTVMT (Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -Therapie) und der ESVCE (European Society of Clinical Ethology). Privat ist sie ehrenamtlich in einer SV Ortsgruppe tätig. Sie ist dort als Übungsleiter Obedience und Leiterin von Erziehungskursen tätig. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dort auf einer modernen, belohnungsbasierten Hundeausbildung; sie legt besonderen Wert darauf, die körpersprachlichen Anzeichen für Stress / Überforderung zu berücksichtigen. Außerdem ist sie noch als Leiterin von Ferienprogrammen mit Schwerpunkt auf Gefahrenprophylaxe und Bissprävention tätig.


PD Dr. med. habil. Andreas Schwarzkopf PD Dr. med. habil. Andreas Schwarzkopf

hat nach seinem Studium der Medizin in Frankfurt und Würzburg seinen Wehrdienst als Stabsarzt in Westerburg absolviert.

Ab 1987 ist er am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg tätig gewesen. 1989 wechselte er dabei turnusmäßig in die Abteilung für Hygiene, wo er sein Interesse und Talent für derartige Fragestellungen entdeckte. 1993 absolvierte er die Facharztprüfung, 1996 habilitierte er über MRSA-Feintypisierung und Qualitätsmanagement in der Krankenhaushygiene. Im gleichen Jahr wurde die Hygieneakademie Bad Kissingen gegründet, die bis 2011 unter seiner fachlichen Leitung einer der größten Anbieter für Hygieneschulungen in Deutschland wurde.

1998 verließ er die Universität Würzburg als Oberarzt für Krankenhaushygiene. Als Privatdozent hält er bis heute Vorlesungen zu den Themen medizinische Mikrobiologie, Hygiene und Arbeitsschutz an den Universtäten Wien und Würzburg. 1999 wurde er von der Regierung von Unterfranken zum bundesweit ersten öffentlich bestellten und beeidigten Sachverständigen für Krankenhaushygiene ernannt. 2001 wurde er ärztlicher Leiter der L+S AG in Bad Bocklet, ein führendes Auftragslabor zur Analyse und Wertbestimmung sowie Sterilitätstests für die pharmazeutische Industrie mit Akkreditierung und FDA-Zulassung. Neben der Leitung der klinischen Abteilung der L+S AG führte er in Zusammenarbeit mit dem Labor Sonderbegutachtungen durch.

Seit Mai 2006 ist er stellvertretender Vorsitzender der Initiative Chronische Wunde e.V. Neben mehr als 100 Artikeln in Fachzeitschriften und Buchbeiträgen (z.B. Dialysefibel III, Menschen brauchen Tiere, Pflege von Menschen mit chronischen Wunden, Manual der Wundheilung, Thiemes Pflege, Thiemes Altenpflege) hat er bisher mehrere Bücher übersetzt, geschrieben bzw. herausgegeben, z.B. Praxiswissen für Hygienebeauftragte, Kohlhammer-Verlag Stuttgart, 3. Aufl. 2011, Hygiene in der Arztpraxis, 2. Aufl. 2010, Multiresistente Erreger im Gesundheitswesen, 2012, beides mhp-Verlag Wiesbaden.


 Kerstin WagnerKerstin Wagner

ist 1984 in Wörth a. d. Donau geboren. Im Jahr 2001 begann sie ihre Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Nach dem Abschluss der Ausbildung arbeitete sie in verschiedenen Steuerkanzleien in diesem Beruf. 2015 begann sie die Weiterbildung zur Steuerberaterin und seit der Bestellung im April 2017 arbeitet sie als Steuerberaterin im Anstellungsverhältnis.

Die Tierliebe entstand bereits im Kindesalter, durch das Aufwachsen in einer ländlichen Gegend. Seit 2007 hilft sie ihrem Vater bei der Haltung und Versorgung der Wildtiere (Damwild und Rotwild) im eigenen Gehege.


Nicola WeberNicola Weber

ist am 12.12.1964 geboren. 1983 legte sie ihre Prüfung zur Fachkraft im Gastgewerbe ab, 2004 machte sie einen Abschluss zur Kauffrau für Bürokommunikation und im Juli 2010 legte sie erfolgreich ihre Prüfung mit „Luna“ zum „DATB.e.V.“ geprüften Therapiebegleithundeteam Team ab (Erlaubnis nach §11 Abs. 1 Nr. 8a TierSchG).

Seitdem arbeitet sie selbstständig als Therapie-Begleithunde-Team in verschiedenen Einrichtungen wie Seniorenheimen, Pflegeheimen, Schulen, Behinderteneinrichtungen und im Bezirksklinikum Mainkofen. Seit März 2016 ergänzt sie die DATB.e.V. Vorstandschaft als Beisitzerin. Seit Juni 2017 befindet sie sich in der Ausbildung zum Hundetrainer.


Prof. Dr. Monika WeidererProf. Dr. Monika Weiderer

hat seit dem Sommersemester 2003 eine Professur für Psychologie in der Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg. Sie verfügt über zwei abgeschlossene Studiengänge in Psychologie (Diplom) an der Universität Regensburg 1989 und in Pädagogik (Diplom) ebenfalls an der Universität Regensburg 1988, sowie einer Promotion zum Dr. phil. an der Universität Regensburg 1993.

Seit 1999 verfügt sie über eine Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin. Von 1992-1994 erhielt sie eine Grundausbildung in Klientenzentrierter Psychotherapie. Außerdem verfügt sie über eine Weiterbildung in Transaktionsanalyse. 2001 machte sie einen Abschluss in der Ausbildung in Verhaltenstherapie beim Centrum für Integrative Psychotherapie in Kooperation mit der Uni Bamberg und 2001 erwarb sie den Abschluss der Ausbildung in Hypnotherapie bei der Milton Erickson Gesellschaft (M.E.G.).

Ihr Bezug zur Tiergestützten Sozialen Arbeit sind die Durchführung von Lehrveranstaltungen zur Tiergestützten Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg, Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten zu Fragestellungen der Tiergestützten Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg, Kooperation mit der Praxis: Therapiestall Farran in Trebsau (Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd und eine eigene Weiterbildung in Form eines Praxissemesters im Therapiestall Farran in Trebsau.


Prof. Dr. Markus WildProf. Dr. Markus Wild

(geb. 1971) ist Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Basel (CH). Er studierte Philosophie und Germanistik an der Universität Basel. Die Promotion erfolge 2004 in Basel, die Habilitation 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2003 bis 2012 war er wissenschaftlicher Assistent an der Humboldt-Universität zu Berlin, von 2012 bis 2013 er SNF-Förderprofessor an der Universität Fribourg. Seit September 2013 ist er Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Basel.

Er ist Direktor des Forums für Edition und Erschließung (FEE) an der Universität Basel, Mitglied im Leitungsgremium der eikones Graduate School, Mitglied der Eidgenössischen Ethikkommission EKAH und Nationaler Forschungsrat des Schweizer Nationalfonds (SNF). Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Philosophie der Neuzeit, die Tierphilosophie und die Tierethik.

Veröffentlichungen: Die anthropologische Differenz, Berlin 2006; Tierphilosophie, Hamburg 2013; Tierethik (mit Herwig Grimm), Hamburg 2016. Als Herausgeber: Der Geist der Tiere, Frankfurt a.M. 2005 (mit Dominik Perler); Philosophie der Verkörperung, Frankfurt a.M. 2013 (mit Rebekka Hufendiek, Jörg Fingerhut); Animal Minds and Animal Ethics, Bielefeld 2013 (mit Klaus Petrus); „Die anthropologische Differenz“, in: R. Borgards (Hg.), Tiere. Ein kulturwissenschaftliches Handbuch, Stuttgart 2015; „Intentionality and Flexibility in Animal Communication“, in: Kristin Andrews, Jacob Beck (Hg.), Routledge Handbook of Philosophy of Animal Minds, Routledge 2017 (mit Christine Sievers, Thibaud Gruber).


Gerti ZitzelsbergerGerti Zitzelsberger

Ist 1970 in Deggendorf geboren. 1990 begann sie ihre Ausbildung am Bezirksklinikum Mainkofen. Nach der Ausbildung war sie als Krankenschwester in der Psychiatrie tätig. 2009 nahm sie an einer Weiterbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung teil. 2014 machte sie eine Weiterbildung zum NLP Practitioner. Seit 2005 ist sie in der Forensischen Klinik des Bezirksklinikums Mainkofen tätig. Seit 2013 ist sie zuständig für die praktische Umsetzung des Bienenprojekts, seit 2014 leitet sie zusätzlich ein Projekt mit Aquarienfischen.